Loslassen, entrümpeln……… das kennst du sicher auch. Egal in welchem Alter. In unserer Wohlstandsgesellschaft ist es unabdingbar, dass wir uns immer wieder von Dingen trennen, die wir liebhaben. Wir können Dinge verschenken, Dinge verkaufen und Dinge entsorgen. Immer wieder höre ich wunderschöne Geschichten von Kindern, die sich von einem Plüschtier oder einem liebgewonnenen Spielzeug trennen, weil sie es an ein bedürftiges Kind weiterschenken möchten. Wenn wir älter werden, ist das Entrümpeln aber nicht in erster Linie mit schenken, verkaufen und entsorgen verbunden, sondern es hat vor allem mit dem Loslassen zu tun.

Magnusson hat dafür eigens ein Buch geschrieben mit dem Titel „Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen“. Ihr eigenes Alter verrät die Schwedin nicht, aber sie lebt heute in einer 65 Quadratmeter grossen Wohnung in Stockholm. Sie möchte ihren fünf Kindern und acht Enkeln keinen Ballast hinterlassen. Sie sagt: „Es ist schon eine Erleichterung, Dinge loszuwerden. Aber ich glaube nicht, dass wir dabei immer unseren Tod im Hinterkopf haben sollten – eher das Ziel, ein besseres Leben zu führen. Meine kleine Wohnung ist zwar immer noch voll. Aber es sind alles Dinge, die ich liebe und die für mich keinen Ballast darstellen.”

Wenn du Lust auf ein „Entrümpeln“ hast, dann hol dir Inspirationen im Buch oder lass es uns zu zweit angehen. Im Alter zu Hause kann dir dabei gute Dienste leisten, sei es bei einem Umzug in eine kleinere Wohnung, beim Umzug ins Altersheim oder einfach so.

Sogar das Stil Magazin der NZZ am Sonntag vom 21.10.18 hat den „Aufräum-Coach“ gleich zur Titelgeschichte gemacht…

In diesem Sinne, frohes Loslassen.

Im Alter zu Hause, Petra Schöb

 

Literaturtipps:

https://www.ajour-athome.ch/Medien/

https://issuu.com/m-magazin/docs/migros-magazin-31-2018-d-zh

https://www.hundertvierzehn.de/artikel/margareta-magnusson-erkl%C3%A4rt-die-kunst-des-%C2%BBd%C3%B6st%C3%A4dnings%C2%AB_2450.html